Stromspeicher nachrüsten
Viele bestehende Photovoltaikanlagen lassen sich um einen Batteriespeicher ergänzen. Ob und wie das sinnvoll ist, hängt vor allem von der vorhandenen Anlage, dem Wechselrichter und der gewünschten Speicherlösung ab.
AC- oder DC-Nachrüstung
Bei der Nachrüstung unterscheidet man grob zwei Wege:
- AC-gekoppelt: Der Speicher bekommt einen eigenen Batterie-Wechselrichter und wird auf der Wechselstromseite eingebunden. Das ist bei vielen Bestandsanlagen unabhängig vom vorhandenen PV-Wechselrichter möglich.
- DC-gekoppelt / Hybrid: Der Speicher wird in einen Hybrid-Wechselrichter integriert. Das kann effizienter sein, bedeutet aber je nach Bestand ggf. einen Austausch des Wechselrichters.
Worauf es ankommt
- Typ und Alter des vorhandenen Wechselrichters
- Leistung und Aufbau der bestehenden PV-Anlage
- gewünschte Kapazität und ob eine Notstromfunktion gewünscht ist
- Platz, Aufstellort und Anbindung im Haus
Lohnt sich die Nachrüstung?
Ob sich eine Nachrüstung rechnet, hängt vom Verbrauchsprofil, der Anlagengröße und den eigenen Zielen ab (mehr Eigenverbrauch, Notstrom, Vorbereitung auf Wallbox oder Wärmepumpe). Pauschale Versprechen sind unseriös – ein Fachbetrieb prüft Ihre Anlage und rechnet Ihren konkreten Fall.
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